So entsteht ein illustrierter Kinderroman
Ich habe an meinem Kinderbuch Debüt Die Reise zum Ende der Magie über vier Jahre geschrieben. Daraus entstanden ist eine riesige Fantasywelt: Kajas Heimat Hadea ist nur einer der Kontinente dieses magischen Ortes.
Wusstest du, dass es gar nicht so einfach ist, eine Fantasywelt auf spannende und unterhaltsame Weise zu erzählen? Charaktere, Beziehungen und die Geschichte müssen im Text vorangetrieben werden. Dann kommen noch die zahlreichen magischen Regeln und die völlig fremden Wesen dazu, die auch ihren Platz beanspruchen.
Zum Glück muss man so ein aufwendiges Buch nicht ganz allein gestalten. Neben der Autorin gibt es eine Menge Menschen, die daran beteiligt sind.
Falls dich interessiert, wer die Reise zum Ende der Magie zu einem fertigen Buch machte, lies gerne weiter!
Der Schreibprozess
Bevor das Manuskript im Fairyland Verlag seine Heimat entdecken durfte, haben einige Freunde bereits meine Geschichte gelesen:
- Meine drei bücherliebenden Freunde Lea, Henning und Leila
- Die leidenschaftliche Lehrerin Christine
- Und mein sehr stilkritischer Freund Daniel
Während mir Henning und Lea in mehreren Leserunden (für die ich unendlich dankbar bin) keine Logikfehler durchgehen ließen, hat mir die Künstlerseele Leila Feedback zum gesamten Manuskript gegeben und mir dabei viel Mut zugesprochen. Christine und Daniel haben mit ihrer Kritik dafür gesorgt, dass auch Kleinigkeiten noch perfekt wurden.
Im Fairyland Verlag: Die Arbeit am Text
Auch wenn man wie ich vier Jahre an einer Geschichte schreibt: Die Arbeit am Text ist noch nicht zu Ende, wenn man einen Verlag findet.
Bevor ein Buch herauskommt, liest eine professionelle Leserin – eine Lektorin – das Manuskript und markiert, was noch verbessert werden kann. Das hat bei Die Reise zum Ende der Magie Claudia Aichholzer übernommen.
Claudia spürte sprachliche Unebenheiten auf, holte aus jeder spannenden oder traurigen Szene das meiste heraus und zeigte mir, woran ich noch schleifen konnte. Danach bekam ich den Text zurück, verbesserte ihn und wurde sogar noch einmal kreativ.
So machten wir den Text (fast) reif für den Druck.
Im Fairyland Verlag: Die Arbeit an Cover und Titel
Auch der finale Titel musste vor der Veröffentlichung noch festgemacht werden.
Das hat im Falle von Die Reise zum Ende der Magie tatsächlich ein wenig gedauert – erst zwei Monate vor der Ankündigung des Buches haben wir ihn gefunden. Er ist mir im Urlaub in den Bergen eingefallen.
Gleichzeitig wurden im Verlag zahlreiche Entscheidungen getroffen. Was die Verlegerin Carolyn zu Beginn wohl am meisten beschäftigt hat: Wer soll das Buch illustrieren? Es musste jemand sein, der sowohl zu der Geschichte als auch zum Fairyland Verlag passte.
Schon beim Schreiben träumte ich davon, eine Illustratorin wie Natalie Behle für das Projekt zu gewinnen. Allerdings sind professionelle Illustratorinnen wie sie ziemlich beschäftigt. Es gibt eine Menge Menschen mit kreativen Projekten, die solche Talente für sich gewinnen wollen. Um so glücklicher waren wir alle darüber, dass sie trotz unseres engen Zeitplans zugesagt hat!
Am wichtigsten waren zu Beginn das Buchcover und zwei bis drei Illustrationen – schließlich wollten wir den Menschen auch von unserem Buch berichten und ihnen zeigen, was wir vorhatten.
In diesem Schritt haben wir uns auch dazu entschieden, dass das Buch einen Farbschnitt erhalten sollte: Dabei werden die Schnittkanten der Seiten mit Farbe veredelt, sodass die Seitenränder beim zugeklappten Buch ein Bild ergeben.
Im Fairyland Verlag: Die Arbeit an den Illustrationen
Natürlich war Natalies Arbeit noch nicht zu Ende. Zu dem Cover kamen weitere zahlreiche und wunderschöne Illustrationen der Kapitelanhänge in Die Reise zum Ende der Magie.
Natalie fertige immer zuerst eine grobe Skizze der verschiedenen Kreaturen und Grafiken an. Unsere Verlegerin Carolyn und ich gaben dazu Feedback und brachten Ideen ein oder entschieden uns zwischen zwei Entwürfen, wenn Natalie mehrere Ideen mitbrachte.
Auch in die Illustrationen sind damit die Ideen von gleich drei Personen eingeflossen. Für mich war das als Autorin eines der Highlights auf der Reise zum fertigen Buch: Endlich all die Kreaturen und Figuren, die ich mir ausgedacht hatte, als professionelle Illustrationen sehen!
Die Bilder sind in den Kapitelanhängen zu finden. Dank ihnen tauchen lesende in die Welt der Geschichte wie in einen Forschungsbericht ein und können auch immer wieder nachschlagen, welches Wesen bestimmte Eigenschaften besitzt.
Die letzten Schritte zum Release
Am Ende, wenn alles steht, kommen außerdem noch ein paar Helfer dazu: Eine zweite Lektorin kümmert sich um die allerletzten Rechtschreibfehler und erneut kommen Testleser ins Spiel und bekommen das fertige Buch noch vor der Veröffentlichung zu lesen und geben Feedback.
Hast du mitgezählt? An dem Buch haben neben mir – der Autorin – noch mindestens zehn andere Personen direkt mitgearbeitet.
Hättest du das gedacht?
Die Reise zum Ende der Magie, Fantasy Kinderroman, Lesealter ab 10 Jahren, 384 Seiten, reichlich illustriert, Release: März 2026.
